Die Blusti-Girls haben sich für den Rückrundenstart viel vorgenommen, waren sich gleichzeitig aber bewusst, dass das Spiel gegen den FFT Fricktal trotz deren Rangierung nicht einfach sein wird. Und genau dies zeigte sich während des gesamten Spiels. Beide Teams hatten Mühe, das Spieldiktat zu übernehmen und längere Passstafetten zu spielen. So kam es zu einem hektischen Spiel oft lang gespielten Bällen in die Offensive.
Zu Beginn des Spiels kreierten sich die Gäste aus Solothurn mehr Offensivaktionen, die aber jeweils im letzten Drittel vor dem Tor versandeten. In der 10. Minute war es Vogel, die geschickt auf Leiser ablegte. Deren Schuss konnte von der Torhüterin knapp nicht pariert werden. Wer nun dachte, dass die Führung Sicherheit in die Reihe der Blusti-Girls bringt, hat sich getäuscht. Nur eine Minute später vertändelte Bieri nach einem Rückpass den Ball und die Gastgeberinnen glichen aus. In der 34. Minute rettete der Pfosten für die Blustavianerinnen, ansonsten gab es keine nennenswerte Offensivaktionen.
In der zweiten Halbzeit musste ein Reaktion her, aber das Spiel blieb ausgeglichen, auch wenn die Blusti-Girls ein bisschen besser in die Zweikämpfe kamen. Es gab zwar einige Toraktionen, beide Teams blieben aber insgesamt zu harmlos im Abschluss. Erst in der 75. Minute konnte Sauter nach einem Pass in die Tiefe von Leiser flanken. Die Flanke kam gefährlich aufs Tor und die Verteidigerin der Gastgeberin kam in Not und versuchte zu klären, doch der Ball landete im Tor. Kurz darauf machte Bieri mit einer Glanzparade ihren Fehler aus der ersten Halbzeit wett. In der 82. Minute gab es wieder eine gefährliche Aktion über links. Leiser lancierte Sauter in die Tiefe, die den Ball flankte. Die Flanke war etwas zu lang aber über mehrere Spielerinnen landete er wieder in der Mitte bei Vogel, die nicht lange fackelte und souverän zum 1:3 traf. Danach machten die Gastgeberinnen Druck und kamen in der 90. Minute noch auf ein 2:3 heran. Doch mit viel Kampfwille retteten die Blusti-Girls den Sieg über die Zeit.
Nun heisst es gut trainieren und bereit sein für das erste Heimspiel der Rückrunde.