Dienstag
05.11.2019
20.15
FC Villmergen - SC Blustavia
0:2

 

Kampf- und Zitterspiel auf einem brandneuen Kunstrasen

Villmergen konnte vor 2 Wochen den neu gebauten Kunstrasen einweihen. Dieser ist mit Kork- anstelle Plastikgranulat verfüllt und somit ein wiederum neues Fussballfeeling.

Die Blusti-Girls fingen stark an und in den Anfangsminuten überfuhren sie die Einheimischen mit hohem Pressing und zielgerichteten Angrifffussball. Bereits nach 3 Minuten konnte man die Führung an sich reissen, als eine Villmergerin einen Flankenball von Wälti ins eigene Tor abfälschte. Kurze Zeit später war es Schaller die sich im Strafraum durchsetzte und der gute Abschluss spang via Latta wieder ins Feld zurück.

Wer aber gedacht hatte, dass es so weitergehen würde, sah sich getäuscht. Villmergen gelang es, sich via Kampf ins Spiel zu bringen. Einzelne Angriffe folgten mit Abschlüssen aus der Distanz. Einer diesen hohen Bälle wurde gar gefährlich, doch mit etwas Glück konnte Kohler im Tor der Gäste, den Ball noch an die Latte lenken. Im Gegenstoss waren es aber die Solothurnerinnen, die das 0:2 hätten erzielen müssen, doch Gerster setzte ihren Abschluss ins lange Eck klar neben das Tor.

Ab diesem Zeitpunkt wurden die Einheimischen im Feld stärker und stärker, Blustavia konnte in der Offensive kaum mehr einen Ball halten und das hartnäckige Stören der Villmergerinnen zeigte ebenfalls Wirkung. Die Defensive spielte Fehlpass um Fehlpass. Die Villmergerinnen sind jedoch am Ball nicht so stark und deshalb gelang auch ihnen kaum ein guter Angriff. Zudem war der neue Kunstrasen sehr schnell und der Ball war gefühlt 50 % nicht im Spiel.

Das, gelinde gesagt, spielerisch schwache Spiel fand nach 39 Minuten doch noch einen Höhepunkt. Henzi wurde schön freigespielt und man war gleich zu Dritt alleine vor dem Tor. Henzi blieb cool und traf flach zum glücklichen, aufgrund der klareren Chancen verdienten 0:2 Pausenführung.

Im letzten Spiel der Vorrunde wechselte man gleich mal durch, damit auch alle Spielerinnen Einsatzzeit bekommen und die 2. Halbzeit ist schnell erzählt. Villmergen beackerte die Blusti-Girls mit Kampf bis zur Grenze des Erlaubten. Durch diesen Kampfgeist hatten die Gäste kaum eine ruhige Minute. Das Spiel blieb fussballerisch grottenschlecht und der Kunstrasen wurde auch nicht langsamer.

Das die Villmergerinnen wenig Tore erzielen, zeigten sie auch in der 2. Halbzeit. Obwohl sie einige Chancen hatten, gelang es ihnen nicht das Runde ins Eckige zu befördern und so kamen sie nicht zurück ins Spiel. Die Blusti-Girls hatten bei einem Lattentreffer und einigen heiklen Strafraumszenen viel Glück, dass die Null stehen blieb. Zudem blieb man im Angriff harmlos und nicht mehr zwingend genug um die Führung auszubauen.

Zum Schluss blieb es beim 0:2 und so konnte man Elena Gerster mit einem Sieg verabschieden und wir danken ihr für den totalen Einsatz in den letzten 10 Saisons. Mit diesem Sieg konnte man zudem die beste aller Vorrunden mit 9 Siegen und nur 2 Niederlagen krönen. Das Jahr 2019 geht, Saisonübergreifend, somit in die Geschichte ein. In 21 Spielen waren es 17 Siege, 1 Remis und nur 3 Niederlagen.

Tore: 3. Eigentor Villmergen 0:1, 39. Henzi 0:2

Villmergen: Bryner, Bachmann, Zeder, Michel, Festini, Palm, Schmid, Berli, Setz, Quadri, Basyurt - Eingewechselt: Widmer, Hugi, Frutiger

Blustavia: Kohler, Wälti (46. A. Bogaert), Baranyai, Torlakovic, Sulejmani, Henzi (46. Emch), Schaller, Falk, Leiser (60. Schnyder), Bühler (46. Sauter), Gerster (90. Bühler)

Blustavia ohne: Ruchti, Weber, Traina (abwesend), Hochuli, Stritt, E. Bogaert, Infanger, Kaiser (verletzt)

Blusti-Girl of the Match

Elena Gerster, Stürmerin: Seit der Gründung der Frauenabteilung mit dabei und in ihrer 10. Saison als Spielerin. Mit dem Umzug nach Basel verlässt unsere Torjägern leider den Verein. Mit 106 Toren, davon 74 in der 2. Liga ist sie nun definitiv die erste Frauenlegende :) beim SC Blustavia. Merciii vöu mou Ele für di gueti zyt mir Dir!

 

Samstag
02.11.2019
20.00
SC Derendingen - SC Blustavia
1:3

 

Zäher Kampf auf tiefem Boden

Das Derby gegen Derendingen begann auf tiefem Terrain ausgeglichen. Blustavia wollte die Initiative ergreifen, doch Derendingen hielt mit viel Laufarbeit und einer kämpferischen Einstellung dagegen. Und sie waren dadurch auch zu Beginn gefährlich. Die Solothurnerinnen mussten die Innenverteidung ersetzen und die Abwehrarbeit war dadurch etwas fahrig. Die beste Chance hatte jedoch Leiser nach einer Hereingabe von Wälti nach 12 Minuten, doch sie verfehlte den Ball ganz alleine aus 5 Metern.

Aufgrund ihrer Spielweise gingen die Derendingerinnen nach 15 Minuten aber verdient in Führung. Blustavia konnte einen Eckball nur ungenügend befreien und Gianforte traf direkt mit einem sehenswerten Weitschuss.

Ab diesem Zeitpunkt lief das Spiel auf und ab. Leiser, Wälti, Emch hatten die Chancen zum Ausgleich und Derendingen hätte bei einem Konter, und bei einer klaren Elfmetersituation auch die Führung ausbauen können.

Blustavia baute danach das Team und die etwas löcherige Abwehr um und sofort spielten die Automatismen besser. Der Druck nahm zu, Derendingen konnte keinen Angriff mehr starten, doch Blustavia konnte die Chancen nicht nützen. Leiser traf 2x die Latte und Henzi mit 2 guten Schussmöglichkeiten hatten noch vor der Pause die Chancen zum Ausgleich.

Dass dieser trotzdem noch fiel verdankte man einem kapitalen Bock der Derendinger Hüterin. In der Nachspielzeit spielte sie, nach einem Rückpass, den Ball direkt in die Füsse von Bühler. Diese düpierte danach die letzte Gegenspielerin und ihr Schuss fand den Weg ins Tor, zum glücklichen Ausgleich.

Nach dem Wechsel spielten danach nur noch die Gäste. Derendingen konnte zunächst noch kontern, doch richtig gefährlich wurden nur die Gäste. Wiederum Leiser hatte eine gute Chance zur Führung. Diese fiel in der 62. Minute, als sich Leiser über links durchsetzte und ihre Flanke wurde von einer Derendingerin Richtung eigenes Tor abgelenkt. Gerster spekulierte im Rücken der Gegnerin richtig und setzte den Ball mit letztem Einsatz in die Maschen.

Kurz danach führte eine gute Kombination gleich noch zum 1:3. Gerster liess den Ball direkt zu Leiser in die Tiefe laufen und wiederum flankte sie schön zur Mitte. Die gut mitgelaufene Henzi konnte, auf dem hinteren Pfosten, den Ball direkt in die nahe Ecke versenken.

Bis zum Schluss dominierten nun die Gäste das Spiel klar, hatten noch einige gute Aktionen, doch ein weiterer Treffer gelang nicht mehr. Nun gilt es noch das Nachtragsspiel vom Dienstag erfolgreich zu gestalten und danach könnte man auf eine äusserst gelungene Vorrunde zurückblicken.

Tore: 15. Gianforte 1:0, 45.+2. Bühler 1:1, 62. Gerster 1:2, 66. Henzi 1:3

Derendingen: Flück, Glanzmann, Fischer, Stampfli, Schwaller, A. Bachmann, Andres, Gianforte, Vifian, Kaiser, Schläfli - Eingewechselt: K. Bachmann, Schwarz, Zimmermann, Sortino

Blustavia: Kohler, Hochuli, Schaller, Torlakovic, Sulejmani (69. Weber), Wälti (34. Henzi), Emch (34. Baranyai), Falk, Leiser (73. A. Bogaert), Bühler (82. Santa Maria Traina), Gerster (67. Emch)

Blustavia ohne: Schnyder (krank), Ruchti, Sauter (abwesend), Stritt, E. Bogaert, Infanger, Kaiser (verletzt)

Blusti-Girl of the Match

Lea Leiser, links im Mittelfeld: War die agilste Angreiferin, immer wieder konnte sie sich in die Tiefe lösen und sie brachte immer wieder Druck ins Angriffspiel von Blusti. 2 Lattenschüsse, 2 Torvorlagen. Einzig die Chancenauswertung war nicht so toll :).

 

 

Thomas Wälti

 

 

Hinten von Links: Elena Gerster, Albine Sulejmani, Sophia Infanger, Michelle Falk, Deborah Stritt, Ladina Schaller

Mitte von LInks: Tom Wälti (Trainer), Manon Kaiser, Andrea Wälti, Anne Bogaert, Jennifer Baranyai, Selma Weber, Marija Torlakovic

Sitzend von Links: Livia Huber, Joëlle Henzi, Anna Niggeler, Laura Emch, Elin Bogaert, Michélle Kohler

 

 

Jana Sauter
Albine Sulejmani
Deborah Stritt
Elin Bogaert
Elena Gerster
Michelle Falk
Michèle Kohler
Sophia Infanger
Joëlle Henzi
Jennifer Baranyai
Laura Emch
Lea Leiser
Selma Weber
Manon Kaiser
Ladina Schaller
Andrea Wälti
Anne Bogaert
Marija Torlakovic
Svea Hochuli
Chantal Ruchti
Chantal Schnyder
Aline Bühler
Santa Maria Traina

 

 

Sonntag
18.08.2019
17.00
SC Blustavia - FC Fortuna Olten
10:0
Sonntag
25.08.2019
16:45
FC Therwil - SC Blustavia
0:4
Sonntag
01.09.2019
17.00
SC Blustavia - FC Muri
8:0
Samstag
07.09.2019
19.00
SC Blustavia - SV Sissach
4:0
Sonntag
22.09.2019
15.00
FC Concordia Basel - SC Blustavia
2:5
Samstag
28.09.2019
19.00
SC Blustavia - FC Baden
1:2
Sonntag
20.10.2019
13.00
FC Schwarz-Weiss - SC Blustavia
1:2
Mittwoch
23.10.2019
20.00
SC Blustavia - FC Attiswil
2:0
Samstag
26.10.2019
19.30
SC Blustavia - FC New Stars Basel
0:3
Samstag
02.11.2019
20.00
SC Derendingen - SC Blustavia
1:3
Dienstag
05.11.2019
20.15
FC Villmergen - SC Blustavia
0:2

 

 

Sonntag
18.08.2019
17.00
SC Blustavia - FC Fortuna Olten
10:0

 

Mit einem Stängeli in die neue Meisterschaft gestartet

Fortuna spielte wie immer, extrem hochstehend und dadurch mit Bällen in die Tiefe extrem anfällig. Blustavia war wie immer auch gut auf diese Spielweise eingestellt und während der ersten Viertelstunde nützte man die Chancen gut aus. Henzi entwischte der Abwehr bereits in der 2. Minute und sie überwand die Hüterin der Gäste mit einem gefühlvollem Lob. Als nach 15 Minuten ein leicht touchierter Kopfball von Elin Bogaert, nach einen Eckball, via einer Gegnerin im Tor einschlug, konnte man eine beruhigende Führung verbuchen.

Das tat dem Team jedoch nicht gut. Die Blusti-Girls spielten danach fahrig und man spielte viele Fehlpässe. Dadurch kam Fortuna besser ins Spiel, störte den Spielaufbau und sie hatten gar etwas mehr Feldanteile. Du gut organisierte Defensive der Einheimischen liess jedoch keine Chancen zu und die Gäste kamen nicht zurück ins Spiel. Zudem liessen die Einheimischen bei den langen Bällen in die Tiefe beste Chancen liegen. Erst Henzi, nach einer schönen Kombination, war nach 27. Minuten mit dem 3:0 erfolgreich. Bis zur Pause ging nicht mehr viel, Blustavia tat sich in der Hitze am Ball weiterhin schwer und so blieb es beim viel zu knappen 3:0 zur Pause.

Nach dem Tee hatten die Einheimischen mit den 4 Wechseln gleich mal mehr Ballbesitz und nun dominierte man das Spiel klar. Dafür waren die Chancen nicht mehr so häufig und Fortuna Olten konnte bis in die 66. Minute das 3:0 halten. Als jedoch Ruchti in der 66. Minute das 4:0 schoss,brachen bei den Gästen alle Dämme. In der 69. erzielte Elin Bogaert das fünfte und in der 71. Gerster gar das sechste Tor.

Blustavia setzte zu einem Sturmlauf an und die weiteren Tore fielen wie reife Früchte. Innerhalb von 8 Minuten gelang Ruchti ein lupenreiner Hattrick und den Schlusspunkt setzte Kaiser in der 89. MInute mit dem zehnten Tor.

Fazit: Der Gegner war an diesem Tag einfach zu schwach und somit darf das Resultat auch nicht überbewertet werden. Im spielerischen Bereich hat man noch klar Luft nach oben. Im positiven Sinn hat man 10 Tore geschossen, trotzdem kann man an der Chancenauswertung noch arbeiten. Zudem hat die Defensive sehr gut gearbeitet und dem Gegner nichts zugestanden.

Tore: 02. Henzi 1:0, 16. E. Bogaert 2:0, 27. Henzi 3:0, 66. Ruchti 4:0, 69. E. Bogaert 5:0, 71. Gerster 6:0, 78. Ruchti 7:0, 80. Ruchit 8:0, 86. Ruchti 9:0, 89. Kaiser 10:0

Blustavia: Sauter, Hochuli, E. Bogaert, Stritt (72. Sulejmani), Sulejmani (46. Torlakovic), Kohler (46. Schnyder), Falk (46. Schaller), Kaiser (46. Ruchti), Leiser (72. Falk), Henzi (72. Kohler), Gerster (72. Kaiser)

Fortuna Olten: Schuler, Schwegler, Dibrani, Wehrli, Styner, Napoli, Kolic, Andrik, Faria da Silva, Bazan, Dzananovic - Eingewechselt: Glanzmann, J. Koch, Ruf, Röösli, Ebner

Blustavia ohne: Baranyai, Bühler (Ferien), Emch (Arbeit), Wälti (krank), Infanger, Bieri (verletzt), A. Bogaert, Weber (2. Mannschaft), Traina (nicht im Aufgebot)

Blusti-Girl of the Match

Svea Hochuli, rechte Aussenverteidigerin: Erstmals auf dieser Position spielend, fand sie sich gleich zurecht. Ruhig am Ball, mit einem starken Aufbauspiel. Zudem schnell und das Stellungsspiel war bereits sehr gut.

 

Sonntag
25.08.2019
16:45
FC Therwil - SC Blustavia
0:4

 

Starke Leistung und somit ein souveräner Sieg in Therwil

Mann wusste nicht so recht, wie die Therwilerinnen einzuschätzen sind. Aus der NLB direkt in die 2. Liga abgestiegen. Einige Akteure aus der NLB noch dabei, ergänzt mit den Spielerinnen vom 2. Team in der 3. Liga und einem Startsieg.

Der Respekt war da und man ging das Spiel entschlossen an. Gleich nach 7 Minuten hatte Gerster den Matchöffner auf dem Fuss. Alleine vor dem Tor scheiterte sie jedoch an der Torfrau von Therwil. Trotzdem ging es immer wieder mit viel Zug im Angriff Richtung Therwiler Tor. Hinten spielte man souverän und der Gegner war dadurch während der gesamten 1. Halbzeit ohne nennenswerte Torchance.

Anders die Solothurnerinnen. Es war eine Frage der Zeit bis der Führungstreffer fallen würde. In der 24. Minute war es so weit. Ruchtis Weitschuss konnte die Torfrau nur zur Seite lenken und die mitgelaufene Gerster drückte den Ball über die Linie. Mit der Führung im Rücken erhöhte Blustavia das Tempo gleich nochmals und man hat gute Chancen, die allsamt ungenutzt blieben. Es brauchte in der 37. Minute einen unwiederstehlichen Sololauf von Kaiser um die Führung auszubauen.

Den Schub nahm man mit und in der 42. Minute dribbelte sich wiederum Kaiser rechts im Strafraum durch, spielte quer zu Ruchti, die zur beruhigenden 0:3 Führung traf.

Die Hitze war erdrückend und Blustavia wechselte gleich durch. Den Schwung nahmen die Girls jedoch auch in die 2. Halbzeit mit. Sauter hätte bereits nach 2 Minuten die Führung ausbauen können, doch sie verzog knapp. Besser machte es in der 54. Minute Ruchti, als sie einen Querpass von Bühler mit viel Klasse in die lange Ecke versenkte. Chancen hatte man danach noch einige um die Führung auszubauen, doch im Abschluss war man danach zu wenig konsequent.

Das Spiel war jedoch jederzeit unter der spielerischen Kontrolle der Gäste, nicht mehr so zwingend im Angriff, jedoch äusserst souverän. Die Einheimischen hatten 1,2 Möglichkeiten im Abschluss auf stehende Bälle, doch die Blusti-Girls liessen nichts mehr zu.

Eine erste starke Leistung gegen einen wirklichen Gradmesser wurde bestanden und nun geht es mit viel Selbstvertrauen in die nächsten Partien.

Tore: 24. Gerster 0:1, 37. Kaiser 0:2, 42. Ruchti 0:3, 54. Ruchti 0:4

Therwil: Stebler, Leisinger, Hinnen, Grogg, E. Broman, Brosi, Leupi, Reihprecht, Hässle, H. Broman, Bucco - Eingewechselt: Meier, Wyss, Müller

Blustavia: Kohler, Hochuli (80. Sulejmani), E. Bogaert, Stritt, Sulejmani (68. Leiser), Henzi (46. Emch), Kaiser (46. Bühler), Falk, Ruchti (68. Henzi), Leiser (46. Sauter), Gerster (68. Kaiser)

Blustavia ohne: Baranyai, Schaller (Ferien), Torlakovic, Weber, Schnyder, Traina, A. Bogaert (2. Team), Infanger (verletzt), Wälti (krank)

Blusti-Girls of the Match

 +

Chantal Ruchti und Manon Kaiser, beide im offensiven Mittelfeld: Ballsicher, gute Pässe, torgefährlich. Beide mit den entscheidenden Aktionen die zu Toren führten und zudem arbeiten sie auch defensiv stark mit.

 

Sonntag
01.09.2019
17.00
SC Blustavia - FC Muri
8:0

 

Klar dominiert und zum Schluss auch hoch gewonnen

Der Aufsteiger aus Muri war spielerisch während den gesamten 90 Minuten völlig überfordert, konnte somit kaum 2 Pässe in den eigenen Reihen spielen und das Spiel war äusserst einseitig. Blustavia dominierte, holte sich verlorene Bälle sofort zurück und die Torfrau blieb völlig beschäftigungslos.

Nach einer Viertelstunde war die Partie zudem bereits entschieden. Nach einem Eckball verlängerte Ruchti den Ball per Kopf und via einer Spielerin der Gäste war die angestrebte frühe Führung eingetroffen. Danach spielten sich die Einheimischen herrlich durch. Gersters Hereingabe konnte die mitgelaufene Kaiser nur noch zum 2:0 einschieben. Als Gerster in der 17. Minute das 3:0, mit einem direkt verwandelten Eckball, gelang, musste man um die Gäste bangen, dass sie in eine Kanterniederlage laufen würden.

Doch die Gäste igelten sich danach in ihrer Hälfte ein und es wurde schwieriger, die massierte Abwehr zu knacken. Blustavia liess Ball und Gegner laufen, wirkte nicht mehr so zwingend und die Chancen wurden weniger und zudem alle vergeben. Ein Postenknaller von Ruchti und ein auf der Linie geretteter Ball von E. Bogaert hätten jedoch auch eine höhere Führung zur Pause ermöglichen können.

Nach der Pause agierten die Einheimischen noch drückender. Muri hatte kaum mehr einen Ball in den Füssen, doch es dauerte bis zur 63. Minute um die Führung auszubauen. Ein Angriff über links, Henzi setzte sich durch und ihre gut getimte flache Hereingabe konnte Bühler nur noch einschieben.

Danach tat man sich wiederum schwer, die Abwehr im Strafraum zu knacken. Immer wieder blieb der letzte Pass hängen. Doch in der Schlussviertelstunde änderte sich dies nochmals. Bühler mit einem sehenswerten Weitschuss traf nach 76. Minuten zum 5:0 und die Schlussminuten wurden zur Kür.

Sauter setzte sich nach 89. Minuten im Laufduell durch, überlief die gegnerische Torfrau und schob cool ein. Den Schlusspunkt setzten zwei Weitschüsse in der 90. und 91. MInute durch Ruchti und Emch und so entsprach das Schlussresultat auch dem Spielverlauf.

Das Resultat weiss man jedoch richtig einzuschätzen. Der Gegner aus Muri war in diesem Spiel schlicht und einfach nicht 2. Liga würdig und das nächste Spiel gegen Sissach wird wohl die richtige Standortbestimmung werden.

Tore: 3. Eigentor Muri 1:0, 10. Kaiser 2:0, 17. Gerster 3:0, 63. Bühler 4:0, 76. Bühler 5:0, 89. Sauter 6:0, 91. Ruchti 7:0, 92. Emch 8:0

Blustavia: Kohler, Hochuli (46. Wälti), E. Bogaert (67. Stritt), Stritt (46. Torlakovic), Sulejmani (67. Hochuli), Henzi (67. Leiser), Kaiser (67. Emch), Falk (71. Ruchti), Ruchti (67. Sauter), Leiser (46. Bühler), Gerster (67. Schnyder)

Muri: Amhof, Grau, Rösli, Büchler, Frick, Herzog, Küng, Eberhart, Bosshard, Wilms, Huber - Eingewechselt: Müller, Vollenweider

Blustavia ohne: Baranyai, Schaller (Ferien), Weber, A. Bogaert (2. Team), Infanger (verletzt), Traina (nicht im Aufgebot),

Blusti-Girls of the Match

 

Aline Bühler, zentral im Mittelfeld: Unsere neue Spielerin vom SC Derendingen konnte in ihrem ersten Heimspiel gleich mit 2 Toren glänzen und sie ist bereits im Team angekommen.

 

Michèle Kohler, Torhüterin: Gefühlt hatte sie während des Spieles keinen Ballkontakt. Doch sie ertrug die Beschäftigungslosigkeit tapfer und genoss den besten Zuschauerplatz :). Merciii Misch

Der SC Blustavia bedankt sich beim FC Muri für die tollen Bilder auf Facebook

 

Samstag
07.09.2019
19.00
SC Blustavia - SV Sissach
4:0

 

Temporeiches Spiel wiederum zu Null gewonnen

Erstmals konnte ein Gegner das Team der Einheimischen richtig fordern. Im Spiel waren die Sissacherinnen absolut gleichwertig, doch dank der ganz starken Defensivleistung konnte Sissach im Angriff nichts ausrichten.

Blustavia begann schwungvoll, setzte die Sissacherinnen unter Druck und schon früh hatte Kaiser Pech, als ihr Schuss via beiden Pfosten wieder ins Feld sprang. Kurs darauf hatte Henzi eine Chance über links, doch ihr Abschluss geriet etwas zu schwach. Nach einer Viertelstunde hatte sich Sissach an das Tempo gewöhnt und hielt dagegen.

Beide Teams spielten Fussball, kombinierten gut und die Zweikämpfe wurden mit viel Leidenschaft bestritten. Es war zum anschauen, was beide Teams boten. Blustavia schien im Angriff gefährlicher und in der 22. Minute gelang ein perfekter Angriff über die linke Seite. Henzi spielte einen Traumpass zur Mitte und Ruchti zeigte ihre Goalgetterqualitäten und vollendete zur verdienten Führung.

Danach wogte das Spiel hin und her. Blustavias Defensive stand, liess im Strafraum nichts zu, war präsent auf die stehenden Bälle. Einzig ein Weitschuss der Gäste brachte Gefahr, doch Kohler im Tor der Einheimischen konnte mit einer starken Parade glänzen.

Kurz vor der Pause profitierte zudem noch Ruchti von einem herrlichen Pass von Falk hinter die Abwehr und sie lupfte den Ball gekonnt über die hinauslaufende Hüterin von Sissach zum wichtigen 2:0.

Sissach kam nach dem Tee besser ins Spiel, holte sich Feldanteile und die Solothurnerinnen mussten viel Laufarbeit verrichten. Doch in und um den Strafraum liessen sie nichts zu. Sissach wollte, doch Blustavia liess sich nicht knacken. Im Gegenteil. Bei den Kontersituation war man gefährlich und Sauter liess 2 Chancen ganz alleine vor dem Tor liegen und die Vorentscheidung musste warten.

Mitte der 2. Halbzeit liessen die Kräfte der Gäste nach und die Einheimischen konnten das Spiel wieder in die Hand, resp. Füsse nehmen. Man kontrollierte das Spiel, war im Angriff gefährlicher als die Gäste und nach 83. Minuten setzte sich Ruchti im Strafraum durch und ihr perfekt getimter Ball quer durch den Strafraum konnte Henzi auf dem hinteren 5-Meterraum nur noch einschieben.

Gleich darauf war es wiederum Ruchti, die im Strafraum klar gefoult wurde und Elin Bogaert verwandelte den fälligen Penalty souverän zum 4:0 Endresultat.

Ein sehenswertes, temporeiches 2. Liga Spiel endete mit einem verdienten Sieg der Einheimischen und man wurde erstemals ernsthaft gefordert. Mit 4 Spielen und 12 Punkten, keinem Gegentor und 26 erzielten Treffern ist der Start zur Meisterschaft perfekt geglückt. Nach dem Cupwochenende stehen danach die 2 wegweisenden Partien gegen die Spitzenteams der Liga an. Die Spiele gegen Concordia Basel und Baden werden uns die Richtung in der Tabelle zeigen.

Tore: 22. Ruchti 1:0, 45. Ruchti 2:0, 83. Henzi 3:0, 85. Elin Bogaert (E) 4:0

Blustavia: Kohler, Wälti (76. Henzi), E. Bogaert, Stritt, Hochuli, Emch, Falk, Henzi (64. A. Bogaert), Kaiser, Bühler (46. Sauter), Ruchti (86. Traina)

Sissach: Pieragostino, Marinho Dos Santos, Thomann, Mendez Herrera, Küng, Blattner, Hasler, Manser, Enz, Lessa, Weisskopf - Eingewechselt: Weber, Pricoli, Lienert

Blustavia ohne: Schnyder (krank), Torlakovic, Leiser (abwesend) Baranyai, Schaller (Ferien), Sulejmani, Infanger, Gerster, Weber (verletzt)

Blusti-Girls of the Match

 

Das Team: Unglaublich solidarische Leistung in der Defensive. Nach 4 Spielen noch ohne Gegentor liess man auch gegen Sissach absolut nichts zu. Keine Torchance für den Gegner im Strafraum und die Standarts wurden perfekt verteidigt. Zudem spielt man am Ball Fussball und ist immer torgefährlich.

 

 

 

Chantal Ruchti, Sturm und Mittelfeld: Stellte den Unterschied im Resultat her. 2 Tore und 2 Assists belegen ihre Torgefährlichkeit.

 

Sonntag
22.09.2019
15.00
FC Concordia Basel - SC Blustavia
2:5

 

1. Spitzenkampf der Saison in Basel gewonnen

Die Blusti-Girls starteten optimal in die Partie und bereits nach 6 Minuten lag der Ball im Netz der Baslerinnen. Ruchti setzte sich an der Grundlinie über rechts durch und ihre perfekte Hereingabe konnte Kaiser direkt aus kurzer Distanz verwerten.

Beide Teams waren offensiv eingestellt und so entwickelte sich ein fast offener Schlagabtausch mit Vorteilen für die Solothurnerinnen. Das führte dazu, dass man überlegen agierte und nach 13 Minuten in einen Konter der Gastgeberinnen lief. Die starke Offensive von Cocordia zeigt gleich mal wie man sich durchkombiniert und das Tor zum Ausgleich war wunderbar herausgespielt.

Blusti liess den Kopf nicht hängen, sondern spielte beherzt weiter und kurz darauf schickte Ruchti Bühler mit einem Steilpass auf die Reise und diese traf alleine vor dem Tor flach und cool in die lange Ecke zur erneuten Führung. Sofort wollte man mehr und es war Ruchti die sich auf der Höhe des Strafraums am Ball behaupten konnte und mit einem sehenswerten Weitschuss in die rechte hohe Ecke zum 1:3 traf.

Concordia stellte nun von einer optimistischen Dreierkette in der Abwehr auf eine Viererkette um und sogleich kamen sie nun besser ins Spiel. Hinten nicht mehr so offen, dafür mit mehr Kampf im Mittelfeld und sogleich wurden sie feldüberlegen, auch dank der vielen gewonnenen Zweikämpfe, während sich die Blusti-Girls nun schwer und schwerer taten.

Nach 39 Minuten gelang ihnen verdient auch noch der Anschlusstreffer. Nach einem Freistoss von links gewann eine Spielerin der Einheimischen das Kopfballduell, brachte den Ball vor das Tor und Leimgruber hatte keine Mühe den Ball ins Netz zu befördern. Die Solothurnerinnen brachten die Führung danach aber sicher in die Pause.

Der Hitze zollten beide Teams Tribut und die 2. Halbzeit begann weitaus gemächlicher als die 1. Halbzeit. Das Spiel fand vor allem im Mittelfeld statt und es gab kaum Torszenen und wenn, dann waren die Solothurnerinnen gefährlich. In der 63. Minute konnte dann Falk einen langen Ball hinter die Abwehr schlagen und Ruchti setzte sich unwiederstehlich durch, überlobbte auch noch die Torhüterin und mit dem 2:4 war so etwas wie eine Vorentscheidung gefallen.

Blustavia liess sich nämlich in der 2. Halbzeit in der Defensive nicht mehr düpieren und man stand ganz sicher, liess aus dem Spiel, ausser Weitschüssen, keine Chancen mehr zu. Einzig bei den stehenden Bälle brannte es noch zweimal vor dem Tor.

Concordia spielte ab der 70 Minute offensiver und sie warfen noch mal alles in den Angriff. Sie liefen jedoch gleich nach der Umstellung in einen tödlichen Konter. Schaller konnte einen Angriff früh unterbinden und sie spielte schnell zu Ruchti während Innenverteidigerin E. Bogaert durchlief. Ruchti steckte durch und E. Bogert war ebenfalls cool und sie versenkte den Ball alleine vor dem Tor souverän zur endgültigen Entscheidung.

Danach lief nicht mehr viel. Blustavia verwaltete das Resultat und konnte sich gegen den besten Gegner der bisherigen Meisterschaft einen verdienten Sieg erspielen.

Tore: 06. Kaiser 0:1, 13. Oeschger 1:1, 21. Bühler 1:2, 27. Ruchti 1:3, 39. Leimgruber 2:3, 60. Ruchti 2:4, 79. E. Bogaert 2:5

Concordia Basel: Kunz, von Rotz, Arni, Cipriano, Kühne, Leimgruber, Ming, Brogle, Fellmann, Nüscheler, Oeschger - Eingewechselt: Andjala Stankovic, Akeksandra Stankovic, Canetti, Basha, Flühmann, Back

Blustavia: Sauter, Hochuli (83. Wälti), E. Bogaert, Stritt (75. Schnyder), Sulejmani (90. Hochuli), Bühler (63. A. Bogaert), Falk, Leiser (60. Baranyai), Kaiser (85. Bühler), Schaller, Ruchti

Blustavia ohne: Traina, Weber (2. Team), Gerster, Henzi (Ferien), Emch, Infanger, Kohler (verletzt), Torlakovic (Ausland)

Blusti-Girls of the Match

Chantal Ruchti, Mittelstürmerin: 2 Tore und 3 letzte Pässe. Matchwinnerin in der Offensive und ganz einfach überragend.

 

Samstag
28.09.2019
19.00
SC Blustavia - FC Baden
1:2

 

1. Saisonniederlage nach intensivem Spitzenkampf

Gegen den Meister der letzten Saison und, nach dem verzicht auf den Aufstieg, muss man natürlich auch in dieser Saison mit den Badenerinnen ganz oben in der Tabelle rechnen und sie waren der erwartet starke Gegner.

Der Einstieg in die Partie gelang den Blusti-Girls aber wunschgemäss. Bereits nach 3. Minuten konnte Ruchti Leiser in die Tiefe lancieren und diese traf alleine vor dem Tor zur Führung. Das Spiel entwickelte sich ausgeglichen weiter. Beide Teams glänzten danch mit starker Abwehrarbeit, so dass in den Strafräumen wenig Gefahr aufkam.

Baden kam aber immer besser ins Spiel. Immer wieder konnten sie den Ball früh erobern oder sie zwangen die Blusti-Girls zu vielen langen Bällen, die meistens eine Beute der Abwehrspielerinnen der Gäste wurden. Die wenigen Bälle, die man in der Offensive halten konnte wurden jedoch viel zu schnell wieder hergegeben. Zu viele Dribblings wurden verloren, zuviele Bälle viel zu früh steil gespielt und so hatte man in der Hälfte der Gäste viel zu wenig Ballbesitzzeit. Trotzdem hätte man bei 2 Aktionen, einem wohl knappen Abseitstor und mit dem Pausenpfiff, nach einem guten Spielzug, gar noch das 2:0 erzielen können.

Baden konnte sich gegen die ganz starke Defensive der Einheimischen nie durchsetzen und sie konnten sich in Halbzeit 1 keine einzige Torchance erspielen und so ging es mit einer knappen 1:0 Führung für die Solothurnerinnen in die Pause.

Nach dem Wechsel wurden die Badenerinnen noch stärker und sie wurden richtig dominant. Während einer Viertelstunde sahen die Einheimischen kaum mehr einen Ball und Baden hatte nun auch Torabschlüsse. Kohler, im Tor der Einheimischen, konnte nun ihre Klasse zeigen und sie reagierte bei allen Torabschlüssen stark und bei einer 100%igen parierte sie überragend.

Blustavia reagierte, man stellte um doch man konnte die Bälle, bedingt durch die intensive Störarbeit des Gegners, einfach nicht mehr halten. Baden konnte seinen Rhythmus halten und sie verdienten sich das 1:1 in der 66. MInute mit ihren Überlegenheit redlich. Auf der Höhe des rechten Strafraums konnte eine Badenerinn nicht rechtzeitig genug gestört werden und ihr Pass in den Rücken der Abwehr konnte Fuentes auf dem hinteren Pfosten, aus 5 Metern, mit etwas Glück in die lange Ecke verwerten.

Die Blusti Girls reagierten und man kam wieder etwas besser ins Spiel. Trotzdem hatte man in der 2. Halbzeit nie das Gefühl, dass den Einheimischen noch einen Treffer gelingen würde. Die Abwehrarbeit der Gäste war äusserst souverän und Blustavia musste für einmal im Angriff untendurch.

Baden war mit dem Ausgleich im Aufwind und man spürte den Druck auf das Team von Blustavia. Zudem gelang ihnen in der 79. Minute noch der Spielzug des Tages, als sie sich über ihre rechte Seite unwiederstehlich durchkombinierten. Die Hereingabe von der Grundelinie konnte Baalbaki danach völlig freistehend aus 5 Metern einschieben.

Blustavia reagierte sofort und man warf alles in den Angriff. Doch man war nicht in der Lage die Angriffe aufzubauen oder gar Dauerdruck zu entwickeln. Der Gegner war ganz einfach im läuferischen Bereich in der 2. Halbzeit besser und zudem zu gut am Ball.

Dank dem Willen und der Kampfkraft der Solothurnerinnen kam man noch zu einigen Eckbällen und mit Bühler gar noch zur Ausgleichschance, als sie vor dem Tor den Ball knapp verfehlte. Baden hatte gegen die offene Abwehr der Einheimischen aber auch noch die Chance das Spiel vorzeitig zu entscheiden.

In einem sehr intensiven und kampfbetonen Spiel verdienten sich die Badenerinnen den Sieg über die 90 Minuten gesehen absolut. Sie waren an diesem Tag bei der Rückeroberung des Balles und vor allem spielerisch das bessere Team, während unsere Girls mit Kampf und Krampf und mit viel Laufbereitschaft dagegen halten konnten.

Tore: 03. Leiser 1:0, 66. Fuentes 1:1, 79. Baalbaki 1:2

Blustavia: Kohler, Hochuli, E. Bogaert, Stritt, Sulejmani (80. Leiser), Bühler (60. Ruchti), Schaller, Falk (80. Bühler), Kaiser, Leiser (60. A. Bogaert), Ruchti (46. Emch)

Baden: De Haan, Romeo, Rebelo, Kunz, Bini, Steger, Baalbaki, Fini, Meier, Fuentes, Bommer - Eingewechselt: Corbat, Pfund, Rymann

Blustavia ohne: Traina, Weber (2. Team), Henzi, Baranyai, Wälti (abwesend), Gerster, Sauter, Schnyder (Ferien), Infanger (verletzt), Torlakovic (Ausland)

Blusti-Girls of the Match

Elin Bogaert, Innenverteidigerin: Defensiv überragend, laufstark, schnell, konnte immer wieder Bälle ablaufen und hielt die Defensive zusammen. Zudem mit schnellen und genauen Zuspielen.

 

Sonntag
20.10.2019
13.00
FC Schwarz-Weiss - SC Blustavia
1:2

 

Mit einer kämpferischen Leistung auf tiefem Boden mit etwas Glück gewonnen

Wiederum gelang dem Team gegen die Schwarz-Weissen aus Basel ein Traumstart. Nach 5 Minuten lanciert E. Bogaert mit einem langen Ball Leiser in die Tiefe. Diese setzte gleich mal zum Solo an, dribbelte sich an ihrer Gegenspielerin vorbei, zog einwärts und mit rechts traf sie in der nahen Ecke in den Netzhimmel. Start geglückt und die erste Viertelstunde gehörte klar den Gästen aus Solothurn.

Nach und nach glich sich das Spiel jedoch aus. Den Solothurnerinnen sah man die 3 Wochen ohne Spielpraxis an. Dazu gesellt sich der ungewohnte tiefe Boden und das schmale Spielfeld, so dass beim kombinieren doch einige Abspielfehler entstanden. Schwarz-Weiss konnte in der 1. Halbzeit jedoch kaum profitieren, stand doch die Abwehrkette der Gäste sehr gut und die Torfrau Kohler machte einen sehr sicheren Eindruck.

So waren es die Solothurnerinnen, die in Hälfte 1 die klar besseren Chancen noch vergaben. Leiser und Kaiser hätten eigentlich noch eine höhere Führung erzielen müssen.

Zur 2. Halbzeit wurde gewechselt und die Blusti-Girls gerieten gleich mal unter Druck. Nichts ging mehr, Schwarz-Weiss dominierte und in der 50. Minute schossen sie gleich noch den Ausgleich. Von Rohr traf mit einem Schuss aus 16 Metern via Lattenunterkante wunderschön.

Nach dem Ausgleich ging es für die Solothurnerinnen nur noch darum, dass man im Spiel blieb. Mit viel Kampf und Krampf und Umstellungen im Team gelang dies auch und ab Mitte der 2. Halbzeit wurde das Spiel zum offenen Schlagabtausch. Beide Teams wollten gewinnen.

Es gab auch beidseits einige gefährliche Situationen, doch in den Strafräumen ging den Spielerinnen im Abschluss der Saft aus und so schien alles auf ein eigentlich gerechtes 1:1 hinauszulaufen.

Die kurz zu vor wieder eingewechselte Bühler wusste dies zu verhindern. Links, an der Seitenlinie und in der Mitte der gegnerischen Hälfte wurde sie angespielt, zog an ihrer Gegenspielerin mit viel Willen vorbei Richtung Grundlinie. Danach einwärts und aus 8 Metern traf sie unhaltbar und spektakulär ins hintere Lattenkreuz. Was für ein Tor!

Schwarz-Weiss warf danach alles in den Angriff. Kohler konnte sich kurz vor Schluss in einer 1:1 Situation noch die Loorbeeren der Siegsicherung verdienen und auch der Schiedsrichter konnte mit seinem indirekten Freistoss in letzter Sekunde, bei einem Auskick von Kohler, auf der Höhe des Sechzehners dem Basler Team nicht mehr helfen.

Mit diesem Sieg konnte man den Anschluss auf die ersten 3 Plätze halten. Einigen Spielerinnen sah man die lange Wettkampfpause an und zum Vorrundenendspurt werden noch einige dieser Matches mit tiefem Boden kommen.

Tore: 05. Leiser 0:1, 50. von Rohr 1:1, 85. Bühler 1:2

Schwarz-Weiss: Schindelmann, Albrecht, Bonjour, Lampart, Etter, Widmer, Plüss, Garrab, Chamorro, von Rohr, Gütlin - Eingewechselt: Rickerd, Borer, Keller, Sorg

Blustavia: Kohler, Hochuli (46. Wälti, 89. Henzi), E. Bogaert, Stritt, Sulejmani, Emch (46. Henzi, 88. Leiser), Schaller, Falk (65. Hochuli), Leiser (65. Emch), Bühler (55. Kaiser), Kaiser (46. Gerster, 84. Bühler)

Blustavia ohne: Torlakovic, Schnyder, Sauter, Traina, A. Bogaert (2. Mannschaft), Weber, Ruchti, Baranyai (abwesend), Infanger (verletzt)

Blusti-Girls of the Match

Michèle Kohler, Torhüterin: Strahlte viel Sicherheit aus und mit einem Big Safe zum Schluss mitverantwortlich, dass man 3 Punkte mit nach Hause nehmen konnte.

 

Ladina Schaller, zentrales Mittelfeld: Unglaublich laufstark und mit einem ganz grossen Kämpferherz. Ein Spiel in dem es um solche Qualitäten ging.

 

Aline Bühler, Stürmerin: In der 84. zurück im Spiel, mit dem Auftrag ein Tor zu machen. Beim ersten Ballkontakt gleich umgesetzt und das erst noch mit einem unglaublichen Traumtor. Endlich eine Spielerinn die auf den Trainer hört :))))))) - Matchwinnerin!

 

Mittwoch
23.10.2019
20.00
SC Blustavia - FC Attiswil
2:0

 

Ein zäher Kampf endet mit einem weiteren Sieg

Das Derby gegen Attiswil ist immer eine kämpferische Angelegenheit. So war es auch diesmal. Die Solothurnerinnen begannen schwungvoll, bestimmten die Gangart, doch im letzten Drittel waren die Gäste bereit und sie gewannen die Zweikämpfe, so dass sich die Einheimischen nicht gefährlich durchsetzen konnten.

Zudem gelang es Attiswil immer wie das Aufbauspiel von Blustavia zu stören, so dass sie auch immer für Entlastung sorgen konnten. Torchancen blieben Magelware und einzig Henzi hatte nach 30 Minuten eine wirklich gute Chance, doch ihr Abschluss geriet zu schwach. Zudem hatten die Einheimischen kurz danach ebenfalls eine brenzlige Situation im eigen Strafraum zu lösen, doch die Attiswilerinnen verpassten den Abschluss gleich mehrmals und mit vereinten Kräften wurden die Abschlüsse geblockt.

Zum Schluss der 1. Halbzeit wurde Blustavia immer überlegender, doch es blieb beim gerechten 0:0 zur Pause.

Die Attiswilerinnen mussten in Halbzeit 1 viel laufen und Blustavia übernahm mit dem Anpfiff zur 2. Halbzeit das Spieldiktat, drängte die Gäste in die eigene Hälfte. Das Resultat waren einige Eckbälle und so einer führte bereits in der 51. Minute zur Führung der Solothurnerinnen. Gerster verwandelte nämlich einen dieser Eckbälle gleich direkt.

Blustavia hielt den Druck aufrecht, Attiswil konnte selten für Entlastung sorgen und es war wiederum ein Eckball, der nach 62. Minuten den Ausbau der Führung brachte. Diesmal kam der Eckball flach, Leiser lies den Ball geschickt durch und in der Mitte krönte E. Bogaert ihre überragende Leistung mit dem Tor zum 2:0.

Doch Attiswil gab nicht auf, führte das Spiel verbissen weiter und sie glaubten nach wie vor an ihre Chance. Doch die Abwehr der Blusti-Girls war an diesem Abend nicht zu knacken. Blustavia verdiente sich den Sieg mit mehr Spielanteilen, obwohl man sich nur wenige Chancen erspielten konnte. Der Lohn ist nun der Spitzenkampf am nächsten Samstag gegen den verlustpunktlosen Leader, den FC New Stars Basel.

Tore: 51. Gerster 1:0, 62. E. Bogaert 2:0

Blustavia: Kohler, Hochuli, E. Bogaert, Stritt, Sulejmani, Henzi (46. Gerster), Falk, Schaller (46. Emch), Leiser (78. Sauter), Kaiser (90. Leiser), Bühler (70. Wälti)

Attiswil: Steiner, Biedermann, Marti, Martinelli, B. Steffen, Wyss, Lemp, Kaderli, Corea, Landi, Adam - Eingewechselt: Krebs, Balvis, P. Steffen

Blustavia ohne: Torlakovic (nicht eingesetzt), Schnyder, Baranyai, Traina, A. Bogaert (nicht im Aufgebot), Weber, Ruchti (abwesend), Infanger (verletzt)

Blusti-Girls of the Match

Die Abwehrkette mit Svea Hochuli, Elin Bogaert, Debi Stritt und Albine Sulejmani: Nach 8 Spielen hat das Team bisher nur 5 Gegentore erhalten. Diesmal spielten sie gegen eine der stärksten Angreiferinnen der Liga, A. Landi, und auch diese Aufgabe wurde mit einem weitern zu Null hervorragend gelöst.

 

Samstag
26.10.2019
19.30
SC Blustavia - FC New Stars Basel
0:3

 

Der Nebel auf dem Feld passte zum Pech der Blusti-Girls

Nach den starken Leistungen in der Meisterschaft verdienten sich die Blusti-Girls das Spitzenspiel, indem es um nichts anderes als um die Tabellenspitze ging. Die Vorfreude war gross, die Ernüchterung nach nach einem Spiel mit unglaublichen Pech ebenso.

New Stars presste mit dem Anpfiff, stand unglaublich hoch und Blustavia nützte dies gleich mit einem schnellen Angriff in die Tiefe. Kaiser, alleine vor dem Tor, schlug beim Abschluss über den Ball und dabei verletzte sie sich auch noch. Statt mit 1:0 in Führung zu liegen stand man mit 0:0 da und zudem fehlte gleich noch Durschlagskraft in der Offensive.

Es kam noch schlimmer. Wiederum gelang ein guter Angriff, diesmal scheiterte Bühler mit einem Abschluss auf die Torfrau, ebenfalls ganz alleine vor dem Tor, und die Führung hätte auf die Seite von Blustavia fallen müssen. Zudem verletzte sich kurz darauf noch Stritt (22.) und wiederum musste man das Team umstellen.

New Stars, die bis zu diesem Zeitpunkt zwar den Ball gut hielten und Druck erzeugen wollten, war wenig gefährlich und die Defensive von Blustavia hielt stark dagegen. Trotzdem konnte man im Spielaufbau die Nervosität sehen und es wurde doch einige Male mit viel zu viel Respekt gespielt. Trotzdem waren die Einheimischen das klar gefährlichere Team und einige der schnellen Gegenangriffe wurden leider nicht kosequent zu Ende gespielt.

Zudem nützten die Baslerinnen, nach den Umstellungen im Team von Blustavia, gleich ihre erste Chance zur Führung aus. Die ehemalige, kopfballstarke NLA Spielerinnen Hügin, war bei einem Freistoss nicht zu halten und sie lenkte diesen wunderbar per Kopf in die Maschen der Einheimischen (26.).

Blustavia hielt dagegen, konnte sich immer wieder aus der Umklammerung lösen und man war gefährlich. Schnell gespielte Angriffe zeigten ihre Wirkung. Gerster, alleine vor dem Tor, Gerster mit einem Pfostenschuss und danach Schaller, die den Abpraller nicht verwerten konnte, scheiterten jeweils knapp. Zudem hätte man bei einem etwas besseren letzten Pass, gegen eine offene Abwehr, noch mehr solche Situationen kreieren können.

New Stars zeigte, dass sie am Ball und in der Offensive stark besetzt sind, doch ausser Weitschüssen , einer davon an die Latte, und 1, 2 vielbeinige Situationen im Strafraum, liess die Defensive der Einheimischen nichts zu. So war es eigentlich fast nicht fassbar, dass man zur Pause, nach den vielen guten Chancen, 0:1 zurücklag.

Doch es wurde noch schlimmer, Torfrau Kohler musste mit einer Bauchmuskelzerrung für die 2. Halbzeit passen. Sauter, die eigentlich mit ihren Schnelligkeit prädestiniert gewesen wäre, mehr Tiefe in die Offensive zu bringen, musste zur Halbzeit ins Tor und man hatte keine Auswechselspielerin mehr.

Viel Pech im Spiel, und jetzt meinte es auch noch der Schiedsrichter nicht gut mit den Einheimischen. Foulspiel 30 Meter vor dem Tor der Solothurnerinnen, Freistoss für Blustavia angezeigt. Alle Einheimischen orientieren sich nach vorne. Basler Reklamationen, der Schiedsrichter korrigiert seinen Entscheid, zeigt in die andere Richtung. Die Baslerinnen spielen schnell und erzielen so gegen die aufgerückte Defensive der Einheimischen ein gratis Tor. Was für ein Fehler!, hätte doch der Schiedsrichter seinen umgekehrten Entscheid kommunizieren und das Spiel unterbrechen müssten, um so Blustavia auch die Möglichkeit zu geben, sich wieder in Position zu bringen. Unglaublich!!!

Zudem mussten die Einheimischen nun gleich 2 Spielerinnen (E. Bogaert und Henzi vom Feld nehmen), da sie mit Verletzungen, Brummschädel und Zerrung, nicht mehr weiterspielen konnten. Mit 9 Spielerinnen auf dem Feld, gelang gleich noch ein guter Angriff, doch Gerster liess eine weiter Chance alleine vor dem Tor liegen. Kurz darauf gelang New Stars das 0:3 und nun musste Blusti kapitulieren.

Das Team blieb jedoch defensiv stabil, jede noch auf dem Platz stehende Spielerin kämpfte bis zum Schlusspfiff unermüdlich um ein gutes Resultat, und so konnten die Gäste keine weiteren Tore mehr erzielen, obwohl sie natürlich auch noch ein paar Chancen liegen liessen.

Was blieb, war ein bitterer Abend für die Blustavia Frauen, mit viel Frust, 5 verletzten Spielerinnen, doch mit einem anständigen Resultat. Jetzt gilt es die Wunden zu lecken, die nächsten 2 Spiele will man unbedingt gewinnen, um dann in der Rückrunde neu anzugreifen.

Tore: 26. Hügin 0:1, 56. Hütten 0:2, 67. Hügin 0:3

Blustavia: Kohler (46. Sauter), Wälti, E. Bogaert, Stritt (22. Torlakovic), Hochuli, Emch, Schaller, Falk, Henzi, Kaiser (14. Gerster), Bühler

New Stars Basel: Riechsteiner, Kaiser, Strobel, Luder, Hütten, Hügin, Selijmi, von Känel, Citlak, Waldmeier, Di Bella - Eingewechselt: Gjergjaj, Walther, Geissmann, Ernst, Bajorek, Castellano

Blustavia ohne: Schnyder, Baranyai, Traina, A. Bogaert, Weber (2. Mannschaft), Leiser, Sulejmani, Ruchti (abwesend), Infanger (verletzt)

Bemerkungen: Blustavia ab der 60. Minute nur noch mit 9 Spielerinnen, da sich während des Spieles 5 Spielerinnen verletzten

Blusti-Girls of the Match

Das Team: An einem Abend, an dem alles gegen unser Team lief, zeigte das Team in der letzten halben Stunde eine ganz starke soliidarische Leistung und somit blieb es bei einem anständigen Resultat!

 

 

Samstag
14.09.2019 - Cup 1/4
19.00
FC Mümliswil - SC Blustavia
0:3

 

Starke Defensive vom Mümliswil

Mümliswil war gut auf die starke Offensive von Blustavia eingestellt und obwohl die Gäste mehrheitlich am Ball waren, dauerte es 25 Minuten bis sie sich eine erste gute Chance erspielen konnten. Leiser scheiterte jedoch nahe vor dem Tor.

Die Solothurnerinnen spielten, doch zwingend sah das Spiel bis zur Pause nicht aus. Im Gegenteil: Abstimmungspromleme im zentralen Mittelfeld nützten die Mümliswilerinnen immer wieder, um sich zu lösen und sie hatten ebenfalls Ballbesitz. Doch sobald sie ins letzte Drittel kamen waren die Gäste nicht zu knacken und defensiv war man einmal mehr ganz stark.

Im Spielaufbau tat man sich bis zur Pause immer schwerer und so ergab sich nur noch ein Lattenschuss von Henzi und eine gute Chance von Bühler, die zur Führung in der 1. Halbzeit gereicht hätten. So war das Remis, der stark kämpfenden Einheimischen, zur Pause auch verdient.

Blustavia schraubte in der Paue am System und sofort wurde das Spiel der Solothurnerinnen gefährlicher und zwingender. Die Bälle holte man sich in der gegnerischen Hälfte zurück, liess die Einhimischen nicht mehr entfalten und es schien eine Frage der Zeit, bis der Führungstreffer fiel.

Bühler liess aber, nach einem schön herausgespielten Spielzug über rechts, die Chance aus 6 Metern vor dem Tor entgehen und sie traf nur den Pfosten. Blustavia liess Angriff auf Angriff folgen und in der 61. Minute lief der Ball wiederum gut über rechts. Leiser war danach am hinteren Posten ganz alleine und sie schloss, aus 5 Metern in die nahe Ecke, zur erlösenden Führung ab.

Dem Team fiel die Last der Führung ab. Es wurde weiterhin dominiert. Man liess dem Gegner kaum eine Chance sich aus der eigenen Hälfte zu lösen und wenn es trotzdem passierte, war die Abwehr auf der Höhe ihrer Aufgabe. Somit musste Sauter im Tor der Gäste keinen Schuss aufs Tor abwehren und einzig bei Rückpässen musste die beschäftigungslose Torhüterin eingreifen.

Blustavia hielt den Druck auf die Einheimischen hoch, doch es gelang vorerst nicht den Sack zu zu machen. Erst in der 82. Minute konnte Henzi, wiederum nach einem gelungenen Angriff, mit einem satten Schuss das Resultat erhöhen.

Mümliswil, das enorm viel gelaufen war, musste nun kapitulieren und in der Schlussphase lief Angriff über Angriff auf ihr Tor. Den schönsten konnte Schaller, nach Flanke von Kaiser, mit einer Direktabnahme verwerten und in den Schlussminuten zeigten die beien 16-jährigen, Schnyder und Torlakovic, noch ihre Gefährlichkeit. Sie scheiterten jedoch ganz knapp mit ihren hochkarätigen Chancen im Abschluss.

Ein zähres Spiel gegen die Gruppierung von Mümliswil/Niederbipp fand doch noch den richten und verdienten Sieger und man freut sich bereits auf das Halbfinale am 1.4.2020. (Nein, kein Aprilscherz :)

Tore: 61. Leiser 0:1, 82. Henzi 0:2, 87. Schaller 0:3

Mümliswil: M. Meister, Luterbacher, Schoch, Baschung, Volken, Kiala, Borer, Bürgi, Zaugg, Baio, Kunz - Eingewechselt: Stucki, Häfeli, Lisser, Koller, Grolimund, Furi

Blustavia: Sauter, Wälti (46. Sulejmani), E. Bogaert, Stritt, Hochuli, Emch (46. Schaller), Falk, Henzi (88. Torlakovic), Kaiser, Bühler, Leiser (77. Schnyder)

Blustavia ohne: Baranyai (nicht eingesetzt), Traina (krank), A. Bogaert, Ruchti (abwesend), Gerster, Infanger, Kohler, Weber (verletzt)

Blusti-Girls of the Match

Lea Leister, links im Mittelfeld: Wie immer im Cup ist sie bereit. Auch diesmal war sie da und erzielte den enorm wichtigen Führungtreffer und stellte somit, nach mehreren vergegen guten Chancen des Teams, die Weichen auf Sieg.

 

 

 

Sonntag
04.08.2019
11.00
FC Erlinsbach - SC Blustavia
8:0

 

Keine Chance gegen den Erstligisten

Im ersten Testspiel fing man sich in Erlinsbach gleich mal eine Packung ein und das Team ist vor allem in läuferischer HInsicht noch weit weg um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Zudem kamen weitere junge Spielerinnen hinzu, so dass man getrost von einem wenig eingespielten Team reden konnte.

Erlinsbach dominierte mit einem vollen Kader das Spiel nach Belieben, schoss in der ersten Halbzeit 5 Tore und die Solothurnerinnen waren in einigen Situationen heillos überfordert. Nach den Wechseln in der 2. Halbzeit, waren die Einheimischen etwas weniger torgefährlich und man kam durch Gerster auch mal zu einer Chance. So ging der erste Test brutal verloren und im läuferischen Bereich muss eine klare Steigerung kommen.

Tore: 8. 1:0, 14. 2:0, 21. 3:0, 32. 4:0, 40. 5:0, 58. 6:0 69. 7:0, 81. 8:0

Blustavia: Weber, A. Bogaert (46. Sulejmani, 80 Henzi), E. Bogaert (70. A. Bogaert), Stritt, Sulejmani (35. Sauter), Schnyder (23. Hochuli), Schaller (46. Schnyder), Falk (70. Schaller), Henzi (70. Gerster), Emch, Gerster (46. Baranyai)

 

Sonntag
11.08.2019
12:00
SC Blustavia - Femina Kickers Worb
2:1

 

Letztes Testspiel in letzter Sekunde gewonnen

Die Femina Kickers aus Worb konnten gleich nach 2 Minuten in Führung gehen und die gesamte Startphase gehörte mehrheitlich den Gästen. So nach und nach fanden auch die Einheimischen besser in das Spiel und man hatte gar die besseren Chancen als der Gegner. Gerster nützte eine vor der Pause zum Gleichstand aus.

Nach dem Wechsel konnten die Blusti-Girls das Spiel dominieren, doch die Worberinnen blieben gleichwertig und das Spiel hätte bei einigen Chancen auf beide Seiten kippen können. Mit dem allerletzten Angriff gelang den Einheimischen nach einer perfekten Hereingabe von Leiser, wiederum durch Gerster, gar noch der Siegtreffer und somit Selbstvertrauen für das erste Spiel gegen Fortuna Olten in einer Woche.

Tore: 02. Zahnd 0:1, 38. Gerster 1:1, 90.+5 Gerster 2:1

Blustavia: Kaiser (46. Sauter), Wälti (70. Emch), Torlakovic (25. Schnyder), Stritt (70. Henzi), Sulejmani, Hochuli (60. Torlakovic), Emch (46. Ruchti), Leiser, Sauter (46. Kaiser), Henzi (46. Weber, 89. Gerster), Gerster (70. Hochuli)